Der Spalt

Auf dem Cover zu Der Spalt von Anke Feuchtenberger ist ein Portrait eines Hundes zu sehen. Die Fellfarbe ist in einem Ocker ton gehalten. Die Augen des Hundes sind Eisblau.
Autor:In:Anke Feuchtenberger
Zeichner:In:Anke Feuchtenberger
Verlag:Reprodukt
Genre:Drama
Seiten:12
Format:Hardcover
Preis:29,00 €

In Der Spalt lesen wir uns durch fünf verschieden bebilderte Essays, erschaffen von Anke Feuchtenberger. Alle fünf Handlungen spielen an verschiedenen Schauplätzen wie Rom oder Paris. Dabei stehen immer wieder die Themen Weiblichkeit und Körperlichkeit im Vordergrund.

Wortgewandte Texte

Im Gegensatz zu mir ist der Comic besonders wortgewandt ausgearbeitet. Die Autorin arbeitet fast schon lyrisch und verwendet dabei mitunter auch gerne mal einen etwas angestaubteren Wortgebrauch. Das fügt sich aber ganz gut in die Thematik ein und fühlt sich ungewollt stimmig an.
Was ich hingegen nicht ganz so stimmig fand, war die Schriftart des Textes. Gerade zu Beginn habe ich mich wirklich schwergetan, die Buchstaben zu entziffern. Vermutlich liegt der Fehler hier mehr bei mir als beim Comic, dennoch hat mich das beim Lesen immer wieder vor eine Hürde gestellt, die ich gerade nach einer Lesepause erst wieder überwinden musste.
Der Spalt ist kein klassischer Comic. Das wird nicht nur durch die Schreibweise klar, sondern auch durch die Erzählart, denn der Großteil der Handlung wird über einfache Texte erzählt, die die einzelnen Bilder untertiteln. Vereinzelt gibt es dann doch auch klassische Sprechblasen.

Das Bild zum Text

Die Bilder sind sehr stimmig ausgearbeitet und fügen sich sehr schön in den Text ein, wenn auch manchmal etwas Hirnschmalz benötigt wird, um den Zusammenhang festzustellen. Manchmal erschließt sich dieser auch erst kurz darauf in Verbindung mit den weiteren Bildern und Texten.
Die meiste Zeit ist der Comic in Schwarz-Weiß gezeichnet, mit feinen Bleistiftlinien. Die Kolorierung ist mit kräftigen Buntstiften ausgearbeitet, findet sich aber nicht in jedem Bild. Manchmal werden auch nur kleine farbliche Akzente gesetzt. Die Bilder wirken dadurch nicht unbedingt detailliert, aber liebevoll.

Mein Fazit:

Der Spalt ist mal wieder ein Comic, der ganz anders ist als die anderen. Nicht nur durch die Inszenierung, sondern auch durch den Schreibstil. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich vermutlich nicht die Zielgruppe bin und auch Schwierigkeiten hatte, den Inhalt zu verstehen. Dazu kommt noch die Schriftart, die meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen hat, weil sie einfach schwer lesbar war.
Der Spalt hat für mich leider nicht funktioniert, was sehr schade ist, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Inhalt eigentlich sehr interessant ist und vor allem Diskussionsbedarf auslöst. Nur bei mir eben leider nicht – aber ich sehe das Problem da eher bei mir als beim Comic.

Meine Bewertung:

Eine Wertung gibt es an dieser Stelle ausnahmsweise nicht, da ich finde, dass es unfair wäre, jetzt eine schlechte Bewertung abzugeben, nur aufgrund meines eigenen Unvermögens.

Hierbei handelt es sich um ein Rezensions-Exemplar.

KI-Disclaimer:

Ich verwende für die Erstellung meiner Beiträge KI. Die Texte werden selbst geschrieben, aber von einer KI lektoriert und von mir gegengecheckt. Ich lasse keine Texte generieren. Die Beitragsbilder lasse ich von einer KI erstellen, da ich keinerlei können im Bereich Grafikdesign besitze. Gerne möchte ich in Zukunft eine Grafikdesignerin oder Grafikdesigner für meine Beiträge gewinnen, die oder den ich dann auch dafür bezahlen kann. Ich mache das aber alles Hobbymäsig und verdiene kein Geld damit.